PSION Serie 5mx PRO
| Jahr | 1999 |
| CPU | ARM 710T @ 37 MHz |
| RAM | 32 MB |
| Anzeige | 640×240 Pixel |
| Betriebssystem* | EPOC Release 5 |
| Schnittstellen | PCMCIA-Karte, IrDA |
| Energieversorung | 2 x AA-Zellen bei ~50 mA / 80 mA Verbrauch (mit/ohne Hintergrundbeleuchtung) |
| Eigenschaften | WAP/Internetbrowser, Sprachnachrichtenrekorder, hintergrundbeleuchtetes Monochrom-LCD-Display (15 Grautöne) |
| Bemerkungen | Stylus fehlt, hat Knopfzelle für Echtzeit-Uhr (CR2032) |
| Zustand | funktioniert |
1999 befinden sich die „Palmtop“-PDAs in einer Hochphase: Klappbare Taschencomputer mit vollwertiger Tastatur und Touchscreen, konzipiert für ernsthafte Büroarbeit unterwegs (Text, Tabellen, Kontakte/Termine, Internetbrowser) – in einer Zeit, als Mobiltelefone dafür noch kaum geeignet waren. Als Plattform der PSION Serie 5mx diente EPOC (EPOC32/EPOC Release 5), ein leistungsfähiges PDA-Betriebssystem aus dem Umfeld, aus dem einige Jahre später Symbian OS (u.a. verwendet in hochpreisigen Nokia-Mobiltelefonen) hervorging.
Die seltene 5mx-PRO-Variante richtete sich an anspruchsvollere Nutzer: Sie unterscheidet sich vom mx5 insbesondere dadurch, dass das Betriebssystem in beschreibbarem Speicher (Random Access Memory, RAM) liegt und damit leichter aktualisierbar ist. Mit Erweiterung über CompactFlash und Infrarot (IrDA) sowie optionaler Java-Laufzeitumgebung (Java Virtual Machine, JVM) spiegelt sie den Stand der späten 1990er wider, als PDAs „kleine Arbeitsrechner“ mit frühen Internet-Funktionen sein sollten.
Das Gerät wirkt mit seinem speziellen Klappmechanismus recht filigran ohne dabei klapprig zu sein. Die Tastatur ist trotz ihrer Größe angenehm zu bedienen. Das Display ist brauchbar und auch ohne Stylus gut bedienbar. Die Hintergrundbeleuchtung (damals ein relativ neues Feature bei solchen TFTs) ist nicht sehr hell und bietet in völliger Dunkelheit “gerade so” die Möglichkeit das Gerät zu nutzen.